#AllesIstDrin: Bundestagswahlkampf 2021

Ich war in den vergangenen Wochen in ganz Bayern unterwegs und an 62 Orten mit verschiedensten Leuten im Austausch. Das Land, die Menschen und auch die Wirtschaft sind bereit endlich anzupacken, die Dinge anders zu denken, anders zu machen, so dass am Ende alle profitieren. Wir GRÜNEN sind die Kraft, die dieses Land mutig, entschlossen und mit neuem Schwung aus der Krise in dieses entscheidende Jahrzehnt führt. Wir sind bereit, weil Ihr es seid.

IN MITTELFRANKEN, WEIL IHR ES SEID.
In Roth im Eine-Welt Laden wurde deutlich, dass es für faire Arbeitsbedingungen weltweit endlich ein gutes Lieferkettengesetz braucht. Und am Rother Marktplatz braucht es mehr Platz für Menschen. Dass wir Grüne sozial gerechten Klimaschutz machen, war mein Thema in einer Diskussionsrunde in Bad Windsheim. In Ansbach hatten wir sehr gute Gespräche zu bezahlbarem Wohnen und würdigem Leben. Weils so schön war kam ich wieder zum Spaziergang mit Lisa Renz-Hübner unter dem Motto „Mehr Frauen in die Politik“. Bei bestem Wetter feierten wir in Dinkelsbühl Sommerfest mit starken Reden für einen Aufbruch: Jetzt ist die Zeit für wirksamen Klimaschutz und für eine menschenrechtsgeleitete Außenpolitik. In Fürth waren wir frei nach unserer Überzeugung unter dem Motto „Politik auf Augenhöhe“ in der Fußgängerzone und konnten den Zuhörer*innen zahlreiche Fragen beantworten. Super Stimmung war auch bei unserer Kneipentour durch Nürnberg. In Erlangen lernte ich das Unternehmen Hydrogenious kennen, das Grünen Wasserstoff in einer Flüssigkeit speichern kann und effizient transporieren. Und im Anschluss trafen wir die Start-Ups Access und Birne7. Gemeinsam hielten wir fest, dass Gemeinwohl und sozialer Impact bei der Förderung von Gründungen deutlich mehr berücksichtigt werden muss. Fulminante Auftritte gab’s am Donnerstag noch in Nürnberg bei unserer Abschlusskundgebung.Besten Dank an alle Direktkandidet*innen aus Mittelfranken, Sascha Müller, Tessa Ganserer, Uwe Kekeritz, Tina Prietz, Felix Erbe und Herbert Sirois und alle Aktiven für euren spitzen Einsatz im Wahlkampf.

IN NIEDERBAYERN, WEIL IHR ES SEID.
Mit Spanner RE² war ich in Neufahrn bei einem Weltmarktführer der sauberen Biomasse-Vergasung für Reststoffe zum Austausch, der sich für einen wirkungsvollen CO2-Preis ausspricht. In Mallersdorf haben wir zwei Anpacker getroffen, die die Hofmarkeins den Ort lebendiger machen. Danke für die spannenden Fragen zum attraktiven Landleben en an die Bürger*innen aus Mallersdorf! Glückwunsch auch an den neu gegründeten Ortsverband Mallersdorf. Toll wars durch die wunderschöne Landshuter Innenstadt zu ratschen und flyern. In Oberglaim haben wir im Austausch mit Waldbesitzer*innen deutlich gemacht: Wir unterstützen Sie beim klimafesten Umbau Ihres Waldes. Wie Holz energieeffizient in einem Sägewerk bearbeitet werden kann und dann auf der Schiene zum geliefert werden kann haben wir in Hengersberg beim Sägewerk Schwaiger besprochen. Anschließend ein toller Abend an der Donau in Deggendorf mit spannenden Fragen! In Dingolfing wurde beim Austausch zum Thema Gewalt gegen Frauen deutlich, dass es noch viel zu tun gibt für gut finanzierte Schutzstrukturen, also gut finanzierte Frauenhäuser und Beratungsstellen auch auf dem Land.

IN OBERBAYERN, WEIL IHR ES SEID.
In Neuötting konnte ich direkt mein W-Auto anstecken und dann haben wir uns die Solarcarportanlagen und zahlreiche Ladesäulen der Energiegenossenschaft Inn-Salzach angeschaut. Der Ausbau erneuerbarer Energie ist möglich, er muss jetzt aber beschleunigt werden. Weg mit den Blockaden! Limo und Gespräche über Politik direkt im Stadtkern gabs dank mobilem Walhkampfstand in Mühldorf. Sportlich waren wir auch: Bei einer Radltour inManching. Dort will eine Bürgerinitiative den überdimensionierten Ausbau der B16 verhindern und Natur bewahren. Es ist so wichtig unsere Infrastruktur endlich nachhaltig zu gestalten . In Erding bei der Town Hall mit Christoph Lochmüller machte ich deutlich: Wir Grüne stoppen das Höfesterben. In Ebersberg haben wir uns mit dem Handwerksbetrieb Wochenmaier über ihre super, jahrzehntelange Erfahrungen mit Solaranlagen und BHKWs ausgetauscht. In München geht das Start-Up Social Bee voran und gibt Geflüchteten fairen Zugang zum Arbeitsmarkt. Soziales Unternehmertum wollen wir stärken. Flyer für alle und Gesprächegabs in Neuburg an der Donau. In Altenmarkt genossen wir den Blick auf schöne Natur, der durch eine Ortsumfahrung mit riesiger Brückenkonstruktion für über 63 Mio. € dahin wäre. Im Gegensatz dazu gings in Trostberg dann um gute Zukunft Ideen fürs Land. Penzberg hat Potential für eine lebendige Innenstadt, das mit attraktivem Nahverkehr und Unterstützung für regionalen Einzelhandel noch besser genutzt werden kann, so das Fazit unserer Diskussionsveranstaltung mit ProInnenstadt. Mit einem Stadtspaziergang und guten Fragen bei der Townhall beleutete ich, dass Grüne Politik, die Wirtschaft der Zukunft bestimmen werden. Die Firma Invenox in Garching war direkt ein super Beispiel: Mit leistungsstarken Energiespeichern tragen sie zu Elektro-Arbeitsmaschinen bei. Furioses Finale dann am Königsplatz, auf der Straße in Aubing und beim Kneipenwahlkampf.

IN OBERFRANKEN, WEIL IHR ES SEID.
Was für ein Abend heute in Bamberg! Super interessierte Gespräche am Nachtinfostand und ein besonderes Geschenk für alle: Badums Bier. Es ging um saubere Mobilität und sichere Arbeitsplätze – die erreichen wir, wenn wir ab 2030 nur noch emissionsfreie Autos neu zulassen – und um eine Stärkung der freien Kulturszene. In Kulmbach haben wir über Strategien gegen den Leerstand in der Stadt, über mehr Grünflächen und Fassadenbegrünung und bezahlbare Wohnungen gesprochen. Für ein lebendiges Kulmbach arbeitet schon jetzt die dortige Stadtratsfraktion. Mit Rückenwind aus dem Bundestag schaffen wir neue und sichere Mietwohnungen in Kulmbach und 1 Million in ganz Deutschland.

IN DER OBERPFALZ, WEIL IHR ES SEID.
Frauen haben das Recht auf die gleiche Bezahlung wie ihre männlichen Kollegen. Wir brauchen ebenso endlich gute Arbeitsbedingungen in sozialen Berufen. Das war mein eindeutiges Fazit im Ostpark in Regensburg. Unsere Bundestagskandidatin Wiebke Richter sagte der mehrfachen Benachteiligung von Frauen mit Behinderung am Arbeitsmarkt den Kampf an. Lauterhofen wird bald nachhaltig verwöhnt vom Lauteracher Hof. Und in Amberg war die Motivation riesig Klimaschutz jetzt endlich anzupacken. In Neustadt an der Waldnaab lernte ich im Naturkostladen ein unglaublich engagiertes Team kennen, das viel Zeit für Beratung und Vernetzung der Kund*innen investieren darf. In Parkstein waren wir in der Bio-Hofkäserei und dem Milchviehbetrieb Lang und sprachen über Unterstützung beim Vertrieb regionaler Lebensmittel. In Vohenstrauß haben wir zum Beispiel erklärt, dass E-Mobilität am Land mit gscheider Ladeinfrastruktur funktioniert. Und wir belebten den Marktplatz mit unseren Info-Flyern. Gemeinsam legen wir jetzt einen spitzen Endspurt hin.

IN SCHWABEN, WEIL IHR ES SEID.
Das Know-How für Lüftungsanlagen in Schulen ist da, nur die Staatsregierung förderte sie zu spät, Betriebe konnten so Kapazitäten nicht einplanen. Das hielten wir in Jettingen-Scheppach beim Unternehmensbesuch bei ALKO Air-Safe fest. Der sinnvolle Umgang mit Natur und das Flächensparen standen in Zentrum in Leipheim, denn hier wird über einen überdimensionierten zweiten Autobahnanschluss nachgedacht. In Günzburg und Krumbach haben wir alle Fragen von Presse und Zuhörer*innen beantwortet.In Bissingen wanderten wir gemeinsam und sprachen über Baumneupflanzungen und eine Holzkapelle (Denzel Kapelle). Wallerstein geht voran mit einer Initiative zur Nahwärmeversorgung. Gute Getränke und gute Gespräche gabs in Dillingen. Die Firma Kleiner in Mindelheim gab mir mit, wie wichtig es ist Rohstoffabhängigkeit von China abzubauen und die EU zu stärken. Wie Frauen beim (Wieder-)Einstieg in den Beruf unterstützt werden können, war unser Thema in Kempten. Wir arbeiten an einer sicheren Zukunft für die Servicestelle Frau & Beruf. Das erste Mal spielte ich das „Alles ist drin“-Monopoly der Grünen Jugend in Lindau. Wir Grüne können soziale Gerechtigkeit. Auf den Punkt brauchten wir Grüne Politik auch beim Austausch in Friedberg im Stadtpark. Von Tür zu Tür waren wir ich Harburg und Rain unterwegs. Danke für die tollen Gespräche und Fragen! Beim Wahlkampfhöhepunkt der Grünen Jugend Donau-Ries machte ich im Gespräch mit Georg Kurz deutlich: Zuhören und austauschen konnten wir uns sehr gut in Memmingen am Infostand in der Innenstadt. Was für ein Abend: Annalena Baerbock sprach vor 2500 Menschen in Augsburg und Claudia Roth und ich waren die Vorband. Mein Fokus: Sichere Arbeitsplätze. Um planbare Klimaneutralität und ein gutes Leben im Alter gings im Biergarten in Bayerdilling. Finale dann gestern: Wir sind ansprechbar alles bis zum Abend. Da gehe ich natürlich mit besten Beispiel dabei: An den Infoständen in Neu-Ulm, Buchloe und Schwabmünchen. Spaß gemacht hat auch das „Alles ist Drin“- Monopoly mit Podiumsdiskussion in Augsburg.

IN UNTERFRANKEN WEIL IHR ES SEID.
Auch in Würzburg konnten wir mit vielen Interessierten sprechen und Unentschlossene überzeugen. Der Biergarten Liesl in Karlstadt ist wunderschön und die Stimmung war hochmotiviert. Nochmal nach Unterfranken gings für mich für zwei Townhalls mit in Rimpar und Reichenberg: Da jeder Ort von Starkregen getroffen werden kann, müssen Kathastrophenschutz und Klimaschutz angepackt werden, um unser Leben sicher zu machen . Fleißige Wahlkämpfer*innen traf ich in Schweinfurt. Besonders viel Spaß hat es mir immer gemacht über „Gute Ideen vom Land fürs Land“ zu sprechen – das gilt auch für vielfältige Diskussionsrunde in Haßfurt. In Schöllkrippen lernte ich das Haus Mirjam kennen. Jede junge Frau hat Unterstüztung auf dem Weg in die Eigenständigkeit verdient – das wollen wir langfristig und solide finanzieren, damit soziale Berufe an Wert gewinnen. In Aschaffenburg war ein großer Klimastreik – ich machte deutlich: Es ist Alarmstufe Rot beim Klimaschutz. Wir müssen jetzt in allen Sektoren entschlossen handeln. Daher braucht es eine Klimaregierung.

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