Im Landkreis Donau-Ries hat sich die Niedrigwasserlage in den vergangen Wochen deutlich verschärft. So vermerken die Tiefengrundwasser-Messstellen aktuell niedrige Pegel in Wemding (415 m), Genderkingen (399 m), Niederschönenfeld (393 m), Burgheim (389 m) // Holzheim (422 m) und Frauenriedhausen (434 m). Zu wenig Niederschlag und fehlende Versickerungsflächen sind die Ursache für den Rückgang der Grundwasserspiegel. Niedrige Grundwasserstände sind ein ernstzunehmendes Warnsignal: Die natürlichen Wasserspeicher können sich nach niederschlagsarmen Phasen nicht ausreichend auffüllen. Das kann langfristig die Wasserversorgung belasten, die Wasserführung der Bäche und Flüsse beeinträchtigen und den Druck auf Gewässer und Ökosysteme erhöhen. „Die Klimakrise ist längst auch bei uns angekommen. Gerade der Blick auf unsere Wasserressourcen zeigt, wie sehr sich die Bedingungen verändern. Wir müssen deshalb jetzt dafür sorgen, dass Trinkwasser auch in Zukunft sicher verfügbar bleibt“, erklärt Eva Lettenbauer. Die regionale Abgeordnete setzt sich für den Schutz des lebenswichtigen Grundwassers ein und kritisiert, dass zentrale Empfehlungen der Expertenkommission Wasser bislang nur schleppend umgesetzt werden. Angesichts der anhaltenden Niedrigwasser- und Dürresituation legt die Landtagsabgeordnete Eva Lettenbauer gemeinsam mit der Landtagsfraktion der Grünen einen umfassenden 10-Punkte-Plan für den Schutz von Trinkwasser, Gewässern und Landschaftswasserhaushalt vor. Dieser umfasst kurz- und mittelfristige Maßnahmen, darunter eine bayernweite Wassersparoffensive und einen Krisenstab Wasser für akute Niedrigwasserlagen, den besseren Schutz von Flüssen, Bächen und Seen und den Ausbau von Wasserschutzgebieten, mehr Personal für die Wasserwirtschaftsverwaltung für schnelles Arbeiten beim Wasser- und Hochwasserschutz und die Modernisierung der kommunalen Wasserinfrastruktur, sowie die Stärkung von sogenannten Schwammstädten und Schwammlandschaften, wie beispielsweise Regenwasser speichernde Grünflächen, Böden, Mulden oder Hecken. In Zukunft muss sparsamer mit dem Wasser umgegangen werden. Lettenbauer sieht die Staatsregierung deshalb in der Pflicht, jetzt entschlossen zu handeln: „Wasserknappheit ist längst keine Frage mehr, die nur die Zukunft betrifft – auch der Landkreis Donau-Ries bekommt die Folgen zunehmender Trockenheit und Dürre zu spüren. Jetzt kommt es darauf an, die richtigen Weichen zu stellen, damit auch in zehn, zwanzig oder dreißig Jahren ausreichend Wasser zur Verfügung steht und gute Ernten möglich sind. Dafür braucht es konkrete Maßnahmen und entschlossenes Handeln statt weiterer Ankündigungen“, so Lettenbauer
MdL Lettenbauer: Niedrigwasserlage im Landkreis Donau-Ries spitzt sich zu
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