Landtagsabgeordnete Lettenbauer im Gespräch mit Höchstädts Bürgermeister Gerrit Maneth

MdL Eva Lettenbauer, Grüne Abgeordnete im bayerischen Landtag für den Landkreis Dillingen, besuchte auf Einladung von Bürgermeister Gerrit Maneth das Höchstädter Rathaus. Mit dabei war auch die Kreis- und Bezirksrätin Heidi Terpoorten.

Maneth stellte Lettenbauer die Sanierung der Grund- und Mittelschule vor. Lettenbauer lobte die offene Gestaltung, die Schülerinnen und Schülern Lust auf das Lernen mache. Sie dankte für den unermüdlichen Einsatz für ein teilbegrüntes Schuldach, da es Staub und Lärm filtert, Wasser speichert und Biodiversität steigert.

Maneth informierte über seine Absicht, auf noch mehr städtischen Gebäuden Photovoltaik-Anlagen zu installieren. Lettenbauer sieht großen Bedarf bei der regionalen Verstärkung des Stromnetzes, denn alle geplanten PV-Anlagen sollten den erneuerbaren Strom ins Netz einspeisen können. Ebenso informierte sich die Abgeordnete über das kalte Nahwärmenetz im Neubaugebiet. Bezahlbare, regionale und erneuerbare Wärmegewinnung sichere laut Lettenbauer Hausbesitzerinnen und Hausbesitzern sowie Mieterinnen und Mietern eine gute Zukunft.
Die Abgeordnete wird sich weiterhin für mehr Personal in den Wasserwirtschaftsämtern einsetzen, denn Hochwasserschutzmaßnahmen seien wichtiger denn je.

Thema waren auch Lärm und Feinstaub, verursacht durch erhöhten Schwerlastverkehr. Lettenbauer kritisierte „Maut-Ausweichler“ scharf und wird Möglichkeiten eines temporären Verbots für Lkw-Durchgangsverkehr prüfen. „Mir ist die Lebensqualität aller Menschen wichtig, dazu gehört auch, ohne Lärm im Stadtkern Eis essen zu können”, so Lettenbauer.
Sie erläuterte, dass es eine falsche Priorität sei, Steuergeld für eine B16-Ortsumgehung zu verwenden. Es werde eine Bedarfsprüfung folgen. Der richtige Weg sei das Verlagern von Schwerlastverkehr auf Güterzüge, das schrittweise Setzen auf leisere, emissionsfreie Autos sowie ein attraktives Busangebot. Zuletzt zeigte Lettenbauer Interesse am Seniorenbeirat der Stadt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Weitere Artikel zum Thema