Lettenbauer fordert, Kindern und Jugendlichen in der Pandemie wirklich Vorrang zu geben

Die Donau-Rieser Jugendbefragung mit 1900 Jugendlichen hat ergeben, dass Kinder und Jugendliche seit der Pandemie mehr Zeit vor dem Bildschirm verbringen, viele Jugendliche durch die Pandemie verunsichert sind und ihnen vor allem die sozialen Kontakte fehlen. 80% gaben an, dass es ihnen besser gehen würde, wenn sie ihre Freunde treffen könnten. Die Abgeordnete Eva Lettenbauer von Bündnis 90/ Die Grünen zeigte sich erfreut darüber, dass diese Studie im Donau-Ries durchgeführt wurde: „Ich freue mich, dass zu diesem Thema die Jugendlichen selbst befragt wurden.“ Gleichzeitig stimme sie das Ergebnis der Umfrage nachdenklich: „Die Befragung hat das ergeben, was wir bereits vermutet und auch befürchtet haben. Kinder und Jugendliche leiden unter den Folgen der Corona-Maßnahmen.“ Viel zu lange seien die Belange von Kindern und Jugendlichen in der Pandemie nicht ernst genommen worden. „Meine Fraktion hat bereits im Mai letzten Jahres eine Anhörung zur Jugendbeteiligung gefordert, damit die eben auch Kinder und Jugendliche mitgedacht werden. Leider hat die Landesregierung es bisher versäumt sich wirklich für sie einzusetzen.“ Dabei gäbe es genug Maßnahmen, die jetzt ergriffen werden könnten, um die Situation in der Pandemie für Kinder und Jugendliche zu verbessern. Im März hat die Landtagsfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen einen Antrag dazu eingebracht. „Wir fordern, dass Kindern und Jugendlichen in der Pandemie jetzt Vorrang gegeben wird“, berichtet Lettenbauer. „Das bedeutet, dass Kinder und Jugendliche zuerst kommen: Freizeit und Freunde für Kinder, Jugendliche und ihre Familien müssen bei Öffnungen priorisiert werden. Gezielt öffnen, schnell impfen und besser testen.“ Zusätzlich sollten Beschäftigten in der Jugendhilfe schneller geimpft werden.

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