Im Gespräch mit Regens-Wagner Dillingen

Zu einem anregenden Informations- und Meinungsaustausch haben die Vorstandsmitglieder der Regens-Wagner-Stiftungen, Direktor Rainer Remmele, Gerhard Reile und Matthias Bühler mich in Dillingen begrüßt.

Die Begegnung fand im Nachgang zu einer Einladung bei der ConSozial statt, die aus terminlichen Gründen nicht stattfinden konnte. Auch Stefan Leser, Gesamtleitung von Regens Wagner Dillingen, nahm am konstruktiven Gespräch zu aktuellen Themen und Fragen teil. Ich habe Regens Wagner Dillingen  herzlich für die Arbeit und die Dienstleistungen der Stiftung für Menschen mit Behinderungen gedankt. Politik und Gesellschaft müssen dafür einstehen, dass alle Menschen, die mit Menschen arbeiten, und besonders die Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspfleger optimale Arbeitsbedingungen haben. Deshalb setze ich mich für Kampagnen zur Gewinnung von Auszubildenden für soziale Berufe und von Fachkräften ein, damit überall ausreichend Kolleginnen und Kollegen eingestellt werden können. Besonders in der Pandemie dürfen die Gelder für die Eingliederungshilfe nicht gekürzt werden.

Zur Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes biete ich eine enge Abstimmung an, um das Ziel der Inklusion gemeinsam zu erreichen und Dokumentationspflichten handhabbar zu halten. Eine Impfpflicht in Pflegeeinrichtungen kann nur ein erster Schritt sein. Alle Menschen sind gefragt zu einer hohen Impfquote beizutragen. Da bisher zu wenige Menschen das Impfangebot genutzt haben, halte ich eine allgemeine Impfpflicht für notwendig, um die Pandemie endgültig besiegen zu können. Auch über ein verpflichtendes soziales Jahr für junge Menschen haben wir gesprochen. In den vergangenen Jahren hat die Bundesregierung viel zu wenige Plätze für die Freiwilligen bereitgestellt, Willige wurden abgelehnt. Als ersten Schritt müssen alle, die sich bewerben, einen Platz finanziert bekommen. Aber ich bin gerne bereit, über ein Konzept für ein verpflichtendes soziales oder ökologisches Jahr nachzudenken.

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