Meine Einordnung zum neuen Armutsbericht

Jede achte Person in Bayern lebt in Armut. Besonders alarmierend ist, dass viele Betroffene arbeiten gehen – die meisten von ihnen sogar in Vollzeit. Wer jeden Tag arbeitet, muss von seinem Einkommen leben können.
Hohe Wohnkosten und zu niedrige Einkommen bringen viele Menschen trotz Arbeit an ihre Grenzen. Deshalb ist es gerade in Bayern wichtig, dass im Niedriglohnsektor die Löhne weiter steigen und Tarife für die ganze Branche gelten. Lebenslanges Lernen und die Möglichkeit für flexible Umschulungen müssen noch weiter ausgebaut werden, um Unternehmen wie Beschäftigte nicht allein zu lasen. Auch der Ausbau von frühkindlicher Bildung zu Nachmittags- und Randzeiten ist Armutsbekämpfung und stärkt den Arbeitsmarkt, weil es gerade Alleinerziehenden ermöglicht, so viel zu arbeiten, wie sie möchten.

https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Schwerpunkte/Armutsbericht/doc/Armutsbericht_2026_Wachsende_Armut_Schrumpfende_Sicherheit.pdf

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